buch.KUNST — 15.03.2012 10:14


von Jochen Markett
Ist das Kunst oder kann das weg?

Foto: Brewbooks/flickr/CC

Mitten im Trubel der Buchmesse, zwischen Seitengeraschel und Werbegetrommel, nehmen wir uns Zeit. Zeit für Bücher, die ihrerseits schon einiges auf dem Buckel haben. Wir wühlen in den alten Regalen und suchen nach besonders schönen antiquarischen Büchern. Und fragen uns ganz nebenbei, ob und wie man als antiquarischer Buchhändler so lebt. Ist man so staubtrocken wie einige der Bücher, ist man ein skurriler Vogel und vor allem – kann man davon wirklich leben? Und wenn der Leser die Wahl hat, wozu greift er lieber: Zum altdeutschen dicken Schinken oder doch zur digitialen E-Book-Version?

Neben den kunstvollen alten Werken widmen wir uns auch der etwas neueren Buch-Art. Wir besuchen das LeseCafé und wollen einem Buchbinder über die Schulter schauen. Auch eine historische Druckpresse haben wir im Blick.

Außerdem sind wir gespannt, wer dieses Jahr den Preis der Buchmesse Leipzig erhalten wird. Wir sind live dabei, um von den glücklichen Gewinnern der drei Kategorien zu berichten. Auch den Preis für den besten Lesekünstler behalten wir im Auge.

Und all das führt uns nachher zur täglichen Frage: „Ist das Kunst oder kann das weg?“ Wir schauen, was alles an Kunstformen auf der Buchmesse vertreten ist, egal ob merkwürdig, verrückt oder abstrakt. Dabei bleiben wir nicht nur bei den Büchern, sondern haben durchaus auch den einen oder anderen Besucher im Fokus.

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