Lesezeichen — 18.03.2012 10:14


von Gabriel Kords & Matthias Mockler
Email von Kords und Mockler

Lieber Joachim Gauck,

wo waren Sie? Die Menschen in Leipzig haben Sie vermisst. Gleich nach der Nominierung sagten Sie Ihren Buchmesseauftritt ab. Dabei konnten Sie sich dieses Mal sicher sein. Sie mussten keinen Wahlkampf machen. Sie hätten ruhig hierher kommen können. Doch Sie sind lieber in Berlin geblieben. Volksnah sieht anders aus. Die Deutschen sollen wieder an die Politik glauben, das haben Sie gesagt. Doch dann haben Sie die Bücherfans im Stich gelassen. Wieder waren Paradiesvögel und nicht Politiker nah an den Menschen. Hunderte sahen Glööckler, keiner sah Gauck. Lieber Joachim Gauck, heute ist Ihr großer Tag. Denken Sie an Ihr Volk, wenn Sie Bundespräsident sind.

Herzlichst
Gabriel Kords und Matthias Mockler

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(3) Readers Comments

  1. Bitte mehr von diesen bissigen Mails!

  2. Lieber Gabriel Kords, lieber Matthias Mockler!

    Sie wollen junge Journalisten werden, Sie haben die Zukunft noch vor sich. Sie sind innovativ. Zumindest erwarten das Ihre jungen, digitalen Leser. Kords & Mockler 2.0. Und jetzt kopieren Sie mich. Schamlos. Ohne mich zu fragen. Ohne mir das Wasser reichen zu können. Was wollen Sie?
    Ich war auch mal so wie Sie: Jung, erfolglos, keine Perspektive. So dreist wie unerfahren. Ein Held nur vor dem Bildschirm. Einer, der die Realität macht wie sie ihm gefällt. Ich gebe Ihnen jetzt einen guten Rat: Wechseln Sie den Beruf. Werden Sie Friedhofsgärtner, Busfahrer oder einfach nur Zyniker. Deutschland braucht Menschen wie Sie. Menschen ohne Skrupel. Aber bitte nicht im Journalismus.

    Herzlichst,

    Ihr Franz-Josef Wagner

  3. Lieber Gabriel Kords, lieber Matthias Mockler!

    Plagiatoren sind unterwegs. Der vorherige Eintrag stammt gar nicht von Franz-Josef Wagner, sondern von Herrn zu Guttenberg. Der hat jetzt Zeit für so was. Während Deutschland unter Eurokrise und Bundespräsidentenmisere ächzt, plagiiert mich der Ex-Wirtschafts- und Verteidigungsminister. Es gibt keine Ehre mehr in diesem Land.

    Ich ermutige Sie: Machen Sie weiter. Gerade im Journalismus. Draußen ist Frühling, bei der Buchmesse wirbeln Sie die warmen Gefühle auf. Sie sind die Hoffnung des Prints, des Hörfunks, des TV, des Internets. Sie sind die Hoffnung für alles. Werden Sie beide meine Schwiegersöhne.

    Herzlichst,

    Ihr Franz-Josef Wagner