buch.KUNST — 17.03.2012 16:44


von Tobias Fülbeck & Susanna Zdrzalek
Die schönsten Bücher der Welt

Einheitsbrei ist in der Ausstellung in Halle 3, Stand G600, verboten. Denn der Ausstellungskurator ist die Stiftung Buchkunst – und die begleitet seit 1963 kritisch die Buchherstellung.

Jedes Jahr würdigt im Auftrag der Stiftung eine unabhängige Jury die schönsten internationalen Bücher. Das Ziel: alternative und kreative Wege der Gestaltung zeigen. Den oft lieblos und in Massen produzierten Mainstream-Taschenbüchern sollen optische Hingucker entgegengesetzt werden. In diesem Jahr waren 540 Bücher aus 31 Ländern im Wettbewerb. Für Deutschlands schönstes Buch gibt es einen eigenen nationalen Wettbewerb. Dort ist Bewerbungsschluss Ende März.

„Ein schönes Buch ist wie ein Schmetterling. Leicht liegt es in der Hand, entführt uns von einer Blüte zur nächsten und lässt den Himmel ahnen.“ Dieses Zitat soll auf den chinesischen Philosophen Lao-Tse zurückgehen. Alexandra Sender mag diesen Satz. Sie ist Geschäftsführerin der Stiftung Buchkunst. Auf Buchmessies.de erklärt sie, was für sie ein schönes Buch ausmacht.

Goldene Letter für JH Engström. La Résidence (Dänemark)

Innenansicht La Résidence (Dänemark)

Innenansicht La Résidence (Dänemark)

Goldmedaille für Hubertus Adam: Raum, verschraubt mit der Zeit (Österreich)

Innenansicht: Raum, verschraubt mit der Zeit

Silbermedaille für: Zhao Xigang mit The Story of Paper-cut (China)

Innenansicht: The Story of Paper-cut

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