Die Buchmessies

Hier lernen Sie die Buchmessies kennen – und ihre aktuellen Lieblingsbücher…

 

Ariane Missuweit wurde in einer mittelalterlichen Hussitenstadt geboren, geht ab und an mit dem roten Leder auf Korbjagd, hat als Velotaxifahrerin Touristen durch Berlin kutschiert und in Landau, Kalifornien und Kigali studiert. Sie trägt und denkt XXL. Wenn sie nicht gerade schläft, lebt sie in einer Querstraße östlich von U6. Titel einer möglichen Autobiographie: Me, myself and I (in future)
 
 

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Felicia Schneiderhan: Pausbäckig ins ländliche Dellmensingen hineingeboren wurde sie von drei Brüdern schon früh in den Disziplinen des Lagerbaus, des Matschpfannkuchen-Weitwurfs und des Rugby-Fußballs ausgebildet. Vom Wunsch später mal „Dinosaurierknochen auszubuddeln“ kam sie größtenteils ab und bewegt sich heute viel lieber über der Erdoberfläche – mit einer Liebe zu tiefgründigen Geschichten.

Gabriel Kords (23) wuchs in Mettmann im Rheinland auf und schrieb seine ersten Texte im dortigen Neanderthal. Um auch mal etwas anderes zu sehen als die heimatliche Kleinstadt, zog er zum Studium nach Greifswald in Vorpommern. Dort geht es genauso beschaulich zu – aber immerhin gibt’s dort keinen Karneval. Möglicher Titel der Autobiographie: „Der Mett-Mann“
 
 

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Jenna Behrends (21) hätte Deutsch in der Schule am liebsten abgewählt, im Ausland verlernte sie in ihrer Muttersprache zu träumen und im Jurastudium reduzierte sich ihr Wortschatz auf „folglich“ und „dementsprechend“. Trotzdem sagt sie häufig „Ich schreibe gerade an…“, wie es sich für eine Berliner Kopenhagenerin gehört. Über ihre Generation, ihre Familie und ihre nicht vorhandene DDR-Vergangenheit wollte sie aber nie sinnieren. Jennas Autobiographie wird deshalb „Das bin nicht ich“ heißen.
 
 

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Julia Born (23) lebte schon als Kind im kreativen Chaos. Über und über bekritzeltes Papier mit kurzen Geschichten. Denn eigentlich wollte Julia Schriftstellerin werden. Heute ist sie realistisch. Was geblieben ist: Ein Studium der Germanistik, eine innige Liebe zur deutschen Sprache, die Leidenschaft für große Fragen des Lebens. Und das Chaos. Deshalb heißt ihre Biographie: wor(s)tsalat.
 
 

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Katja Beyer wuchs in einem Dorf auf. Und zwar in einem echten Dorf mit 400 Einwohnern. Da das auf die Dauer nicht das spannendste Leben ist wechselt sie jetzt regelmäßig Städte, Länder und Kontinente. „Ich bin dann mal weg“ oder auch „Dorfkinder wissen wenigstens dass Kühe nicht lila sind“ könnte sie für ihre Autobiographie ganz frech klauen, wenn sie die Kreativität im Stich lässt.
 
 

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Katrin Moser wurde in Bensheim geboren. Allerdings tauchte mehrfach der Verdacht auf, dass sie eine Außerirdische ist, die per Anhalter durch die Galaxis bis zur Erde gelangte. Vulcan oder Melmac als eigentliche Heimatplaneten sind in der näheren Auswahl. Zielstrebig Richtung Journalismus – Weltherrschaftsansprüche nicht ausgeschlossen. Aktuell studiert sie in der Weltmetropole Münster.
 
 

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Lee Rüland(21) wuchs in Indonesien unter Karnickeln, Hühnern, Pferden und Affen auf – drei Schwestern waren auch am Start. Die bereiteten sie schon früh auf das Leben „da draußen“ vor: Zickenterror pur. Inzwischen hat sich’s ausgezickt, zumindest meistens. Denn als Neu-Berlinerin mit Godesberger Wurzeln darf sie sagen: Mit Bonn als Hauptstadt war’s viel schöner.
 
 

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Louisa Thomas, geboren 1987 als echte Berliner Pflanze. Studiert „was mit Medien und Kultur“, weiß aber trotzdem, was sie will: Gute Bücher und keine „Wanderhuren“ mehr. Meckert immer an allem rum und muss deshalb unbedingt auch mal die „Goldene Kamera“ ablehnen.So wird ihre Autobiographie heißen: “Mein Leben. Leider geil.”
 
 

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Matthias Mockler (24) wollte eigentlich mit “Eins zu null für die Liebe”seinen großen Durchbruch im Schlager-Business schaffen. Das Lied floppte. Deshalb schreibt er weiterhin für eine Lokalzeitung über Bienenzüchter, Vereinsfeiern und Vorgärten – und an seiner Autobiographie „Ich wollte immer nur singen“.
 
 

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Maximilian Nowroth Vergesst Buchmessies, hier kommt der Buchmessias! Ist vor 24 Jahren zum ersten Mal seinen Eltern erschienen. Wegen seiner filigranen Technik am Leder in Fachkreisen auch Lionel Buchmessie genannt. Ließ sich von zahlreichen Erfolgen als Spediteur, Klomann und BWL-Student nicht aus der Bahn bringen. Humorvoll, charmant, gutaussehend und total bescheiden. Hat Helmut Schmidt als Ghostwriter für seine Biografie gewonnen, Arbeitstitel: „Er kann es besser!“ Lebt und wirkt in der männlichsten Stadt Deutschlands.
 
 

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Söhnke Callsen (26) wurde als jüngstes von vier Kindern in Hamburg geboren. In seinem vielbeachteten Erstling berichtet er von Frust und Freude als letztes Huhn der Hackordnung. In heiterem Ton gibt er Tipps und Tricks wie man auch als Kleinster an die großen Fleischtöpfe kommt.So wird seine Autobiographie heißen: „Lieber einmal zu weit gehen als immer zu kurz kommen“
 
 

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Susanna Zdrzalek (gesummtes s, weiches dsch), geboren kurz vor Mauerfall im polnischen Ruhrpott. Trotz nicht vorhandener Einmalwindeln und Spezial-Babynahrung irgendwie überlebt. Emigration in die saarpfälzische Provinz, gefolgt von Sprachbarrieren am ersten Kindergartentag. Sprachbarrieren drei Wochen später überwunden. Einige abgebrochene Buchmanuskripte. Dann eben Journalismus. Sie jettet zwischen Dortmund und Warschau. Mögliche Autobiographie: „Polska Girl. Ich buchstabiere.“
 
 

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Tobias Fülbeckist zwischen glücklichen Milchkühen im Regionendreieck Westfalen-Ruhrgebiet-Sauerland aufgewachsen und nervte seine Eltern früh mit selbst ausgedachten „Wer wird Millionär?“-Folgen. Wegen weiteren überschüssigen Energien: Vorlesewettbewerbe und Kinder-Impro-Theater. Später Journalismus. Das Kurzgeschichten-Manuskript „Die Unsterblichkeit“ schlummert in seiner stets chaotischen Schreibtischschublade. Er studiert in Dortmund und lebt in Essen. So wird seine Autobiographie heißen: „Fülbeck. Ein zuhörender Beobachter.“
 
 

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Dirk Kirchberg schrammte als Redaktionssoldat knapp an der
unehrenhaften Entlassung vorbei, bevor er mit einem Studium der Literaturwissenschaften seine pseudointellektuellen Anwandlungen befriedigte. Er missionierte Windows-Nutzer zu glücklichen Apple-Fans, bekämpfte Legionellen in alten Wohnhäusern und war für seinen Lieblingsfußballverein Hannover 96 als Propagandist tätig, bevor eine Redaktion den Fehler beging und ihn festanstellte. Kirchberg lebt in Hannover und Twitterville. Möglicher Titel seiner Autobiografie: “Rock on!”
 
 

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Jochen Markett hatte eine schwere Jugend. Als 1979 geborener Mönchengladbacher konnte er nie eine Deutsche Meisterschaft seiner Borussia feiern. Seine Schulfreunde verspotteten ihn als DJ Schlecht. Und sein erster literarischer Versuch „Die mutige 3“ scheiterte im sechsten Kapitel. Und heute? Gladbach ist auf dem Weg in die Champions League. Im Freundeskreis ist Jochen Markett als DJ Besser bekannt. Beruflich arbeitet er für Deutschlands beste studienbegleitende Journalistenausbildung. Außerdem lebt er in Berlin. Wenn’s einmal läuft… Seine Autobiographie wird heißen: “Die Erde von oben”
 
 

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Nico Brugger (25) wurde als Sohn eines stadtbekannten Metzgers geboren. In seinem Erstlingswerk beschreibt er seinen Weg vom Bratwurst-Bräter zum Porno-Journo in dem er durch tiefgehende Recherche auch in die entlegensten Winkel der Menschlichkeit vordringt. Möglicher Buchtitel: “Auch die längste Wurst hat mal ein Ende.”
 
 

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Jan-Henning Niediek spricht fließend binär; diese Eigenschaft hat ihn bisher schon oft weit gebracht – wenn auch nie in die richtige Richtung. Als Wirtschaftsinformatiker und Technikjournalist steht für ihn fest, dass die virtuelle Zukunft nicht so rosig ist, wie es immer heißt – vielleicht liegt das aber auch nur daran, dass er überzeugter Windows-Nutzer ist. Sicherer Titel seiner unwahrscheinlichen Biographie: „Die Angst vorm Fertigwerden“
 
 

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